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Briefe schreiben als Coaching-Methode
Briefe schreiben – eine vergessene Kraft der Reflexion In unserer schnelllebigen Welt bleibt oft wenig Zeit für tiefgehende Reflexion. Doch genau hier setzt das Briefe-Schreiben-Coaching an. Es ermöglicht einen achtsamen, entschleunigten Dialog – mit dem Coach, mit sich selbst oder sogar mit Verstorbenen. Durch das Schreiben gewinnen Gedanken Klarheit, Emotionen bekommen Raum, und neue Perspektiven entstehen. Das geschriebene Wort kann Trost spenden, Entscheidungen erleichtern und Entwicklung fördern. Lass uns die Kraft des Briefeschreibens wiederentdecken! Schreibst du deinem Zukunfts-Ich, einem verstorbenen Menschen oder möchtest du einen reflektierten Dialog mit mir führen?
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April – Zeit zum Aufblühen
Wachstum trotz Gegenwind Der April ist ein Monat des Wandels. Die Natur erwacht vollends aus ihrem Winterschlaf, erste Blüten sprießen, und doch sind die Tage unbeständig. Sonnenschein wechselt sich mit Regenschauern ab, plötzliche Kälteeinbrüche setzen jungen Trieben zu. Ein perfektes Sinnbild für unser eigenes Wachstum: Fortschritte sind sichtbar, doch sie müssen geschützt und genährt werden, um sich dauerhaft zu entfalten. Warum gerade jetzt Wachstum möglich ist Nach der Phase der Veränderung im März bringt der April die ersten sichtbaren Erfolge. Doch wer glaubt, dass Wachstum ein stetiger, linearer Prozess ist, wird schnell eines Besseren belehrt. Entwicklungen verlaufen zyklisch: Es gibt Momente des Fortschritts, aber auch Zeiten, in denen scheinbar nichts…
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Mauern in der Krise?
Krisen lösen oft Rückzug und Mauern aus, was jedoch zu Isolation statt Lösungen führt. Offenheit, Kommunikation und Zusammenarbeit sind entscheidend, um Herausforderungen aktiv zu bewältigen. Durch systemische Reflexion und möglicherweise Coaching können neue Perspektiven und Wege entwickelt werden. Krisen sollten als Chancen für Wachstum und Veränderung betrachtet werden.
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Workarounds
Ein Symptom für verborgene Probleme Ein Beispiel aus der Praxis Ein Unternehmen führt eine neue Software zur Projektverwaltung ein. Die alte Lösung war über Jahre hinweg gewachsen, und die Teams hatten sich an bestimmte Abläufe gewöhnt. Die neue Software soll Prozesse standardisieren und effizienter machen. Doch einige Teammitglieder empfinden die neue Lösung als umständlich und entwickeln alternative Wege, um ihre Arbeit zu erledigen. Sie führen wieder Excel-Tabellen ein, kommunizieren an der Software vorbei per E-Mail oder nutzen inoffizielle Kanäle für Abstimmungen. Was auf den ersten Blick wie pragmatisches Handeln aussieht, ist in Wahrheit ein Zeichen für ein tiefer liegendes Problem: Die Veränderung wurde nicht ausreichend begleitet, und die Bedürfnisse der…
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Ballast loslassen
Wie Entrümpeln auf allen Ebenen dein Leben verändert Kennst du das Gefühl, wenn sich dein Zuhause über die Zeit mit Dingen füllt, die du eigentlich nicht mehr brauchst? Vielleicht stapeln sich alte Unterlagen, Kleidung aus vergangenen Zeiten oder Erinnerungsstücke, die längst keine Freude mehr bringen. Doch nicht nur unser physischer Raum kann überladen sein – auch unser Geist, unser Körper und unsere Seele tragen oft mehr Ballast mit sich, als uns bewusst ist. Warum es wichtig ist, loszulassen Ballast kann belasten. Zu viele Dinge im Haus schaffen Unordnung, in der wir uns verlieren. Zu viele Gedanken im Kopf halten uns nachts wach. Zu viele emotionale Altlasten verhindern, dass wir offen…
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Tag des Waldes
Der Wald als Spiegel unserer Seele – Warum Natur und Coaching so gut zusammenpassen Heute, am 21. März, feiern wir den Internationalen Tag des Waldes. Dieser Tag wurde 1971 von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung unserer Wälder aufmerksam zu machen. Wälder sind essenziell für unser Klima, für die Artenvielfalt – und nicht zuletzt für uns Menschen selbst. Doch neben ihrer ökologischen Rolle haben Wälder noch eine andere, tiefere Bedeutung: Sie sind Orte der Erkenntnis, der Reflexion und der Transformation. Warum der Wald ein perfekter Ort für Coaching und Selbstreflexion ist Wir Menschen haben uns weit von der Natur entfernt. Der…
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Ein Fest für Transformation
tara, die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, markiert den Übergang von der Dunkelheit zum Licht, von der Stagnation zur Bewegung. Das Osterfeuer, das sich aus dieser Tradition entwickelt hat, steht sinnbildlich für Reinigung, Erneuerung und das bewusste Loslassen alter Muster.
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Schattenarbeit
Schattenarbeit ist eine tiefgehende Methode der Selbstreflexion, die darauf abzielt, verdrängte oder ungeliebte Aspekte unserer Persönlichkeit zu erkennen und zu integrieren. Der Begriff geht auf den Psychologen Carl Gustav Jung zurück, der den "Schatten" als jene Teile unseres Selbst beschrieb, die wir aus Angst, Scham oder gesellschaftlichem Druck unterdrücken. Doch gerade in diesen unbewussten Anteilen steckt oft unser größtes Potenzial.
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Die Angst vor der Angst
Warum Angst uns oft mehr lähmt als die Realität Jeder kennt diese Momente: Eine unangenehme Nachricht bahnt sich an, eine schwierige Entscheidung steht bevor oder eine Veränderung scheint unvermeidlich. Plötzlich schleicht sich Angst ein. Unser Kopf malt Szenarien aus, die mit jeder Sekunde düsterer werden. Doch wenn das befürchtete Ereignis dann tatsächlich eintritt, ist es oft ganz anders als gedacht – manchmal sogar weniger schlimm als befürchtet. Warum also erleben wir diese intensive Angst im Vorfeld?
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Schlechte Führung wirkt wie Folter
Schlechte Führung kann gravierende Auswirkungen auf unsere mentale und physische Gesundheit haben. Während klassische Foltermethoden oft physische Schmerzen verursachen, setzen toxische Führungskräfte eher auf subtile, aber ebenso zerstörerische Mechanismen. Das Ignorieren von Werten, das Missachten individueller Stärken und das systematische Übergehen von Bedürfnissen können eine psychische Belastung erzeugen, die langfristig genauso schädlich sein kann wie physischer Stress.