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Mauern in der Krise?

Mauern ist keine Alternative in der Krise: Warum Offenheit der bessere Weg ist

Krisen treffen uns oft unvorbereitet. Ob im Unternehmen, im Team oder im persönlichen Leben – plötzlich stehen wir vor Herausforderungen, die Unsicherheit, Angst und Stress auslösen. Aktuell gibt es so einige Kristen, die uns beschäftigen und eventuell auch direkt betreffen. Die natürliche Reaktion vieler Menschen: Rückzug, Abwehr oder Mauern. Doch genau das kann die Situation verschärfen. Warum ist das so? Und welche Alternativen gibt es?

Die Illusion der Sicherheit durch Abgrenzung

Wenn Menschen mit Problemen konfrontiert werden, neigen sie oft dazu, sich zu verschließen. Die Hoffnung dahinter: Kontrolle behalten, Verletzungen vermeiden, das eigene Umfeld schützen. Doch in Wahrheit führt dieses Verhalten selten zur Lösung – sondern eher zu Isolation, Missverständnissen und Stillstand.

In Unternehmen zeigt sich dieses Muster beispielsweise bei Veränderungsprozessen: Mitarbeiter, die sich durch neue Strukturen bedroht fühlen, ziehen sich zurück, während Führungskräfte Veränderungen durchsetzen, ohne Ängste oder Widerstände aktiv zu adressieren. Das Resultat: Fronten verhärten sich, anstatt Lösungen zu entstehen.

Krisen als Wendepunkt verstehen

Jede Krise birgt eine Chance – auch wenn das im ersten Moment schwer zu erkennen ist. Veränderungen, sei es durch wirtschaftliche Umbrüche, persönliche Herausforderungen oder Konflikte im Team, fordern uns heraus, neue Wege zu gehen. Wer sich öffnet, kann aktiv gestalten, anstatt nur zu reagieren.

Ein systemischer Blick hilft dabei: Anstatt sich auf die Krise selbst zu fokussieren, lohnt es sich, die dahinterliegenden Dynamiken zu verstehen. Welche Strukturen haben möglicherweise zu der Situation beigetragen? Welche Muster wiederholen sich? Wo gibt es ungenutzte Ressourcen?

Der bessere Weg: Kommunikation, Reflexion und Zusammenarbeit

Anstatt Mauern zu errichten, sind Offenheit und Transparenz der Schlüssel zur Bewältigung von Krisen. Das bedeutet:

  • Offene Kommunikation: Ängste und Sorgen aussprechen, anstatt sie in sich hineinzufressen.
  • Systemische Reflexion: Den Blick weiten und nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen betrachten.
  • Zusammenarbeit suchen: Lösungen entstehen oft im Austausch – sei es im Team, mit Mentoren oder durch professionelle Begleitung.

Coaching als Unterstützung in Krisen

Manchmal reicht der eigene Blick nicht aus, um sich aus einer Krise zu lösen. Hier kann Coaching helfen, neue Perspektiven zu gewinnen, Muster zu erkennen und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Wer sich traut, Mauern einzureißen und sich der Veränderung zu stellen, wird oft mit überraschenden und positiven Entwicklungen belohnt.

Fazit: Mauern schafft kurzfristig vermeintlichen Schutz, aber keine langfristige Lösung. Wer den Mut hat, sich zu öffnen und aktiv nach Wegen zu suchen, kann Krisen als Chance nutzen – für Wachstum, Veränderung und neue Möglichkeiten.

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